Stadtteilpflege in Groß Borstel

Wer offenen Auges durch Groß Borstel läuft, dem springen an unzähligen Straßen, Gehwegen, Radwegen oder Grünflächen der mangelnde Pflegezustand sowie achtlos oder sogar bewusst entsorgte Abfälle ins Auge. Um diesen von vielen Einwohnern beklagten Zustand zu verbessern, wurde in Abstimmung mit unserem Bezirksamtsleiter, Herrn H. Rösler, vor gut einem Jahr die Arbeitsgruppe „Stadtteilpflege“ eingerichtet. Diese hat seitdem mehrfach getagt und auch vor Ort einige Problemfelder in Augenschein genommen. Aufgrund der Gespräche konnte an einigen wenigen Stellen rasche Abhilfe geleistet werden. Trotz guten Willens der beteiligten Personen haben die verwirrenden und auf verschiedenste Stellen verteilten Zuständigkeiten und Budget-Zwänge bei der Behörde, Stadtreinigung und Polizei, sowie die nicht bewusste oder wahrgenommene Verantwortung der Anlieger und Eigentümer eine für alle spürbare Verbesserung verhindert. Die Mehrzahl aller aufgezeigten und dokumentierten Mängel bestehen nach wie vor.

Professor F. Leidenberger hat als einer der engagierten Initiatoren der Arbeitsgruppe das Ergebnis der bisherigen Arbeit umfassend zusammengestellt und mit dem nachfolgend beigefügten Schreiben vom 3. September 2016 Herrn Rösler zur Kenntnis gegeben. Mit diesem Brief wurden ebenso die Fraktionen, das Abendblatt und das Wochenblatt über die Situation informiert. Im Wochenblatt vom 28.9.2016 ist unter dem Titel „Reichlich Müll und Mängel“ ein ausführlicher Bericht erschienen. Mit Herrn Rösler ist ein Abstimmungsgespräch Mitte Oktober vereinbart.

Dennoch, Sauberkeit und Pflege unseres Stadtteils betrifft uns alle und jeder kann und sollte seinen Teil dazu beitragen, genauso wie wir das von den zuständigen Behörden erwarten.

Claudia Scheffler, AG Stadtteilpflege

Anlage: Brief Professor Leidenberger vom 3.9.2016 als pdf

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