Sie lebt in Groß Borstel, sie ist Historikerin und sie schreibt historische Romane. Jetzt ist der dritte Roman von Claudia Weiss erschienen: “Rattenfängerin”, der in weiten Teilen in unserem alten Dorf Borstel spielt, u.a. in dem Herrenhaus (heute Stavenhagenhaus) von Eibert Tieffbrun auf dem Frustberg. Aus diesem Roman wird Claudia Weiss am 13. April um 20.30 Uhr nach der Mitgliederversammlung des Kommunal-Vereins vorlesen.

Wie schon in ihren ersten beiden Büchern, versteht sie es, ihre LeserInnen in die unglaublich spannende Geschichte hineinzuziehen, indem sie historische Ereignisse mit erzählerischer Fiktion verbindet. In “Rattenfängerin” schildert sie ein besonders dunkles Kapitel der hamburgischen  Geschichte. Es herrscht der Große Nordische Krieg (1700-1721). Im Jahr 1713 brennen die Schwedischen Streitkräfte in einer Nacht das dänische Altona nieder. Zu Tausenden fliehen die Bewohner ins benachbarte Hamburg. Mit ihnen tauchen auch die ersten Pesterkrankungen auf, es herrscht Weltuntergangsstimmung, und religiöser Fanatismus macht sich breit. Als sicheren Schutz vor der Pest bietet ein Mann betuchten Hamburger Bürgern ein besonderes Mittel gegen die Seuche an – die sogenannten Engelskinder! Unter mysteriösen Umständen verschwinden Kinder, die nie aufgefunden werden. Der Advokat Hinrich Wrangel und seine Frau Ruth werden mehr und mehr in das Geschehen einbezogen und versuchen, den Fall aufzuklären.

Versäumen Sie nicht, am 13. April um 20.30 Uhr an den Ort des Geschehens zu kommen – ins Stavenhagenhaus!

 T.M.W.