Am Donnerstagabend, dem 24.11.2016 versammelten sich etwa 200 Groß Borsteler vor ihrer Haspa-Filiale in der Borsteler Chaussee. Zu dieser Mahnwache hatte der Kommunal-Verein von Groß Borstel aufgerufen. Der Vorsitzende des Kommunal-Vereins, Dr. Hans-H. Nölke, äußerte die Hoffnung, dass der unerwartet starke Bürgerprotest die verantwortlichen Manager in der Haspa doch noch zu einer Korrektur ihrer unsozialen Entscheidung bewegen wird. Familienväter und –mütter mit ihren Kindern waren gekommen; Berufstätige, die nach der Arbeit ihren Protest ausdrücken wollten, sowie zahlreiche ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, einige von ihnen auch mit Rollatoren oder in Rollstühlen. Insbesondere für Ältere und für Menschen mit Behinderung wäre die Schließung der Haspa-Filiale im September 2017 ein großer Verlust, denn sie könnten nicht „mal eben“ zu „ihrer“ Haspa gehen wie bisher. Sie müssten dann mit dem Bus nach Eppendorf oder Niendorf fahren; umständlich und teuer zugleich. Mit zum Teil selbstgebastelten Laternen und Schildern äußerten die Groß Borsteler deutlich ihren Unmut: „Finger weg von unserer Haspa“ – da waren sich in den Gesprächen alle einig. Einig auch, dass unsere Filiale heute bereits die Menschen im Stadtteil zusammen bringt, so wie es Dr. Vogelsang als Sprecher des Vorstands am 2.11.2016 im Abendblatt als Zielsetzung formuliert hat – und das ganz ohne Millionen-Investitionen.
Das Gemeinsame schweißt zusammen. Deshalb werden wir uns am Donnerstag, dem 1. Dezember um 17 Uhr erneut vor der Haspa-Filiale versammeln. Diesmal mit dem Slogan:

„Wir glühen weiter –
für den Erhalt der Haspa-Filiale in Groß Borstel!“

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Vom NDR Hamburg-Journal wurde am 24.11.2016 von der Mahnwache der nachfolgende Bericht gesendet: