Es hat sich herumgesprochen: die Haspa-Filiale an der Borsteler Chaussee soll im nächsten Jahr geschlossen werden. Offenbar wurde der Mietvertrag schon gekündigt. Doch wir Groß Borsteler Bürgerinnen und Bürger finden uns mit dieser Entscheidung nicht ab.

Es kann nicht sein, dass für achttausend Menschen kein Platz mehr für eine Sparkasse sein wird, obwohl in absehbarer Zeit mehr als zweitausend Menschen in den Stadtteil ziehen werden. Ein Geldautomat statt einer Filiale ist kein Trost,

  • nicht für die vielen älteren Menschen im Stadtteil, die froh sind, dass sie ihre Filiale vor Ort haben, dort auch ihre Belege ausdrucken können und Unterstützung und Hilfe am Schalter erhalten,
  • nicht für die zahlreichen Menschen mit Behinderung, die in unserem Stadtteil leben,
  • nicht für die Flüchtlinge und
  • nicht für uns alle, die ohne Parkplatzsuche oder teurem HVV-Fahrschein eine Bank in Wohnortnähe brauchen.

Deswegen werden wir Groß Borsteler am Donnerstag, 24. November um 17 Uhr vor der Haspa-Filiale in der Borsteler Chaussee 119 mit einer Laternen-Mahnwache für den Erhalt „unserer Haspa“ demonstrieren.  Borsteler können klar und hell! Vielleicht geht dem Haspa-Vorstand doch noch ein Licht auf:

 „Meine Haspa heißt Groß Borstel“ und bleibt Treffpunkt im Stadtteil

Diese Protestwache ist angemeldet und wird von der Kirchengemeinde St.-Peter und den Freunden des Stavenhagenhauses unterstützt.

Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Kontakte über diese Veranstaltung informieren und vielleicht selber teilnehmen. Der beigefügte Aufruf darf selbstverständlich verwendet und verbreitet werden.