DIE BRÜCKE

Endlich ist sie fertig: die Brücke zum neunen Wohngebiet Tarpenbeker Ufer. Am 23. April wurde sie feierlich eingeweiht.

Mit dabei, neben Bürgern aus Alt-Groß-Borstel und Neu-Groß-Borstel: Stefan Wulff und Dagmar Wiedemann (SPD), Vorsitzende der Bezirksversammlung Hamburg-Nord sowie Ralf Staack, Leiter des Bezirksamtes. Name der Brücke: Anni-Glissmann-Brücke.

Außerdem war dabei Norbert Borkheim, der Großneffe von Anni Glissmann. Er kann sich gut an das Atelier der Künstlerin erinnern, das sich am Ende in einem der Wohnblocks am Brödermannsweg befand. Als Kind war er dort mit seiner Familie nach dem Krieg untergekommen. Das Atelier war noch vollständig eingerichtet und ist während der gesamten Kriegszeit auch nicht konfisziert worden.

Es muss also einen Sponsor der Glissmanns gegeben haben, der die Miete weiter überwiesen hatte.

Norbert Borkheim hat von der Brückeneinweihung und der Namensgebung erst im Abendblatt erfahren.

Stefan Wulff und Ralf Staack
Norbert Borkheim

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