Bericht über die Mitgliederversammlung am 12.9.2007

Der 1. Vorsitzende, Wolf Wieters, eröffnet die form- und fristgerecht einberufene Mitgliederversammlung um 20.00 Uhr.
Vor Eintritt in die Tagesordnung erheben sich die Anwesenden zu Ehren unserer verstorbenen Mitglieder, Herrn Wolfgang Lay (66 Jahre), Frau Annemarie Brockmann (79 Jahre), Frau Herta Gruhn (96 Jahre) und Herrn Friedrich Dorendorf (94 Jahre).    
Zur Tagesordnung:
1.  Niederschrift
Die Niederschrift über die Mitgliederversammlung vom 13.6.2007 wird genehmigt.
2.   Mitglieder
Es werden dreizehn neue Mitglieder in den Verein aufgenommen und herzlich begrüßt.
3.   Kommunale Angelegenheiten    
a. Stadtteilentwicklung – Konfliktgespräche am 3.7. und 29.8.07   Wie auf der Mitgliederversammlung am 13.6. angekündigt, trafen sich am 3.7. die drei Mitglieder der Firma ‚Quartiersleute’ und die KV-Vorstandsmitglieder Jäger, Nölke und Wieters zu einem Gespräch unter der Leitung von Rembert Müller im Stavenhagenhaus. Inhaltlich blieb es ergebnislos, die gegenseitigen Positionen wurden im wesentlichen wiederholt, doch war die Atmosphäre entspannter als bei früheren Auseinandersetzungen. Alle Beteiligten waren sich am Ende einig, dass in einem weiteren Gespräch der künftige Umgang miteinander geklärt werden müsse.
    Dieses fand am 29.8. statt, die Herren Jäger und Schierhorn nahmen nicht mehr daran teil. Auf Drängen von Rembert Müller kam es zu der Vereinbarung, beide Seiten sollten aus ihrer jeweiligen Sicht Probleme und mögliche Lösungen bzw. Wünsche an die Stadtteilentwicklung formulieren, die dann in einer Art ‚Broschüre’ zusammengefasst und veröffentlicht werden sollten. Zu diesem Zweck wurde ein weiteres Treffen am 14.9. vereinbart. Die Vorarbeiten lassen ein gutes Ergebnis erwarten.
b.  Volksentscheid 2007 und Wahlen 2008
    Am 14.10.07 findet die Abstimmung über den Volksentscheid der Initiative ‚Hamburg stärkt den Volksentscheid’ statt, deren erste beiden Stufen (Volksinitiative und Volksbegehren) erfolgreich waren. Alle wahlberechtigten Hamburger erhalten ab 17. September Briefwahlunterlagen und eine Broschüre mit Informationen und Stellungnahmen der Initiatoren und der Bürgerschaftsparteien.
    Der namentlich gekennzeichnete Artikel von Herrn Balzen zum Thema Volksentscheid im September-‚Boten’ hat offensichtlich provoziert. Ein Namensartikel gibt die Meinung des Verfassers wieder, nicht die der Schriftleitung, des Vorstandes oder gar des Kommunal-Vereins. Die Aufregung über den Artikel kommt allerdings nicht ganz ungelegen. Der  Vorstand ist nämlich der Meinung, dass sich alle wahlberechtigten Bürger an der Abstimmung beteiligen sollten. Scheitert der Volksentscheid, weil nicht genügend Bürger mit Ja stimmen (erforderlich ist die Zustimmung von zwei Dritteln der Abstimmenden und mindestens der Hälfte der Wahlberechtigten), wird eine solche Entscheidung von allen Demokraten akzeptiert. Scheitert er aber, weil sich nicht genügend Bürger an der Abstimmung beteiligen, könnten Zweifel an der politischen Mündigkeit der Wahlbürger aufkommen.
    Deshalb ruft der Vorstand alle Borsteler auf: informieren Sie sich, bilden Sie sich eine eigene Meinung und beteiligen Sie sich an der Abstimmung !
    Im Hinblick auf die Bürgerschaftswahl am 24.2.08., die gekoppelt ist mit der Wahl zur Bezirksversammlung, schlägt der Vorstand vor, auf eine Veranstaltung mit Vertretern der politischen Parteien zu verzichten und stattdessen Politiker brieflich zu Stellungnahmen zu Groß Borsteler Themen aufzufordern. Die Mitgliederversammlung stimmt diesem Vorschlag mit großer Mehrheit zu, der Vorstand wird auf seiner nächsten Sitzung einen Ausschuss zur Vorbereitung einer brieflichen Befragung einsetzen.
c.  Spielplatz Roggenbuckstieg
    Einige Vorfälle auf dem Spielplatzgelände am Roggenbuckstieg, die zu polizeilichen Nachforschungen führten, lassen die Frage entstehen, ob der Kommunal-Verein sich einmal gründlich über die Situation von Jugendlichen in Groß Borstel von kompetenter Seite ( Herrn Kirschner vom Bezirksamt www.Nord und Herrn Friedrich, Jugenddiakon St. Peter) informieren lässt. Der Vorstand schlägt einen solchen Tagesordnungspunkt auf einer der nächsten Mitgliederversammlungen vor.
    Beiträge im „Forum“ von meinborstel.de schienen auf eine sehr problematische Entwicklung auf dem Spielplatz Roggen-
buckstieg hinzuweisen. Nach Aussagen unserer beiden Bürgernahen Beamten sind die geäußerten Befürchtungen zumindest übertrieben, außerdem stehen Aussagen gegen Aussagen.
    Die Flächen des im Laufe der Zeit verunstalteten  – u.a. mit Hakenkreuz-Schmierereien –  Unterstands am Roggenbuckstieg  werden zur Zeit von einem der Kellerbleek-Sprüher mit Genehmigung der Gartenbauabteilung neu gestaltet.
 d. Kinder-Kultur-Festival
    Infolge der Erkrankung von Gudrun Jäger konnte der für den September-Boten angekündigte Beitrag nicht erscheinen, in dem Einzelheiten erläutert werden sollten. In die Vorbereitungsarbeiten eingestiegen sind Frau Löhr vom Kirchenbüro St. Peter und Frau Scheffler; außerdem gibt es die Bereitschaft einer großen Gruppe Borsteler Bürger aus allen Einrichtungen des Stadtteils, aktiv mitzuwirken, die das auch bereits in mehreren Treffen unter Beweis gestellt hat. Die für Honorare, Materialien und technisches Equipment beantragte Summe von E 7250,– ist von der Bezirksversammlung auf E 6500,–  gekürzt worden, dürfte aber ausreichen. Die bei Zuwendungen des Bezirks für kulturelle Veranstaltungen übliche Eigenbeteiligung des Kommunal-Vereins  – hier in Höhe von E 300,– –   müsste von der Mitgliederversammlung genehmigt werden.
    Die einzelnen Veranstaltungen werden durch jetzt schon aushängende Plakate und demnächst erscheinende Flyer angekündigt..
4.  Verschiedenes
a.    Herr Milbredt dankt Frau Matthes-Walk und Herrn Scherf für die sehr gut gelungene Präsentation Groß Borstels in den Medienberichten Anfang September.
b.    Der Tarpenbek-Wanderweg zwischen Kellerbleek und Brödermannsweg, der durch den Einsatz schwerer Geräte teilweise unbegehbar geworden war, wird von der Gartenbauabteilung offensichtlich wieder hergerichtet.
c.    Kontakt mit Bewohnern unseres Stadtteils wünscht sich Uwe C. Bruhn, der nach seiner Geburt 1940 bis 1951 in Groß Borstel gewohnt hat und jetzt in Kalifornien lebt. Herr Jahrmärcker weist auf die Rubrik „Treff mit Ehemaligen“ hin, die mit dem Aufruf von Herrn Bruhn im Forum von  "http://www.meinborstel" eingerichtet worden ist.
Der 1. Vorsitzende beendet diesen Teil der Mitgliederversammlung um 20.35 Uhr. Im Anschluss erfreut das Salonorchester ‚Café Olé’ die begeisterten Zuhörer mit bekannten Liedern und flotten Rhythmen.

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