Vis-à-vis des REWE Marktes befindet sich nun schon seit 14 Jahres an der Borsteler Chaussee 36 der kleine Frisör-Salon von Frisörmeisterin Andrea Bosau. In Andrea´s Frisörlädchen können sich drei Damen und auch Herren parallel mit modischen Dauerwellen, einer frischen Haarfarbe oder einem neuen Haarschnitt von Dienstag bis Freitag von 9.30 bis 18.00 Uhr und am Samstag von 8.30 bis 13 Uhr verwöhnen lassen.

GBB: Liebe Andrea, seit 14 Jahren bist du jetzt schon Eigentümerin deines kleinen Frisör-Salons hier bei uns in Groß Borstel. Was zeichnet dein Arbeiten in unserem Stadtteil besonders aus?

A.B.: Also, zum einen mag ich meine Arbeit an sich immer noch sehr, sehr gern. Ich schneide wirklich einfach richtig gern Haare und liebe es zu beobachten, wie sich meine Kundinnen mit Hilfe eines anderen Schnittes oder einer neuen Farbe zu ihrem Vorteil verändern. Solche schönen Situationen zeichnen hier meine Arbeit aus. Ich genieße es besonders, wenn ich kreativ tätig werden darf. Gerade deshalb auch, weil ich hier in Groß Borstel viele sehr anspruchsvolle Kundinnen habe. Außerdem zeichnet meine Arbeit in meinem kleinen Geschäft die vielen positiven zwischenmenschlichen Kontakte aus, dafür gibt es in unserer modernen Welt ja oft kaum noch genügend Zeit. Meinen Kunden erzählen mir von ihren Sorgen und Nöten, treffen sich auf ein Schwätzchen bei mir auf der Bank vor meinem Salon oder berichten mir von schönen freudigen Erlebnissen.

GBB: Was magst du an Groß Borstel – immerhin bist du ja schon lange unserem Stadtteil treu geblieben, obwohl du im Hamburger Umland wohnst – und was weniger?

A.B.: Also, ganz besonders glücklich bin ich über die verlässliche Treue, die die Groß Borsteler mir seit Jahren mit ihrem regelmäßigen Besuchen beweisen und obwohl dieser Stadtteil so Stadt nah ist, kennt man sich hier. Das mag ich sehr. Schade, finde ich allerdings, dass es hier nun keine Bankfiliale mehr gibt und ja schon seit vielen Jahren auch kein eigenständiges Postamt mehr gerade auch für ältere Menschen zu Fuß erreichbar ist. Nicht allein, aber auch deswegen, biete ich den betagteren Kunden und allen anderen, denen es schwer fällt, zu mir zu kommen, seit Langem auch Hausbesuche an. Ach ja, übrigens ist bei uns jeder 1. Mittwoch im Monat Seniorentag. An den Tagen frisiere ich zu ermäßigten Preisen für alle Rentnerinnen und Rentner.

GBB: Und wenn du nun drei Wünsche frei hättest, welche würdest du der guten Fee nennen?

A.B.: Ich wünsche mir, dass ich meinen Beruf hier in meinem kleinen Frisörlädchen trotz meines ja sehr kundenfreundlichen Preis-Leistungsverhältnisses noch bis ich 80 Jahre alt bin ausüben kann. Als zweites wünsche ich mir, dass ich trotz der nicht immer guten Arbeitsbedingungen – ich denke da vor allem an die von mir täglich einzuatmenden Dämpfe von Haarfarben und Dauerwellen – nicht ernsthaft erkranke. Und ganz stark hoffe ich, dass meine Familie und ich noch lange in Harmonie beieinander sein können.

GBB: Danke, liebe Andrea und alles Gute wünschen wir dir!