Nach der Mitgliederversammlung des Kommunal-Vereins im April 2016 konnten die Teilnehmer eine spannende Lesung aus dem Buch „Rattenfängerin“ genießen. Jetzt fragen Sie mit Recht, was hat das mit den hier gezeigten Fotos zu tun? Nun, das können wir Ihnen sagen. Wenn die Groß Borsteler weiterhin mit der hier gezeigten Mülldeponie leben müssen, dann werden sie bald selbst zu Rattenfängern. Müll – wie beispielsweise Speiseölbehälter – ziehen Ungeziefer an, u. a. auch Ratten.

Was können wir dagegen unternehmen? Wir können bei der Städtischen Müllabfuhr anrufen, wir können unsere beiden hilfsbereiten bürgernahen Polizisten informieren. Beide Behörden haben schon in der Vergangenheit sehr geholfen. Dafür recht vielen Dank. Aber der Ursache des Problems stehen auch sie machtlos gegenüber. Denn zum einen hinterläßt der Müllabladende nicht seinen Namen oder Adresse, zum anderen sieht es nach einer Extramüllbeseitigung zwei Tage später aus wie zuvor.

Die Container sind für die privaten Haushalte zur Aufnahme von Pappe und Glas vorgesehen, aber nicht für die Beseitigung des Mülls gewerblicher Betriebe oder zur Entsorgung von Gartenabfällen, Bettgestellen, Matratzen usw.

Wir könnten an die „Sünder“ appellieren, ihren Unrat dort hinzufahren, wo er hingehört und ihn nicht in den Wohngebieten zu hinterlassen. Meinen Sie, dass dies Erfolg hat?

Die Polizei rät den Bürgern Groß Borstels, wachsam durch die Straßen zu gehen und dabei die Augen offen zu halten. Jeder kann helfen, dass ein solches Müllchaos eingedämmt werden kann. Sollten Ihnen verdächtige Müllentsorgungen auffallen, so rät die Polizei zu unserem eigenen gesundheitlichen Schutz:

Notieren Sie das Autokennzeichen und geben sie es an das Revier weiter. Die Bußgelder, die dann für die „Täter“ anfallen, sind höher als die Gebühren in den Sondermülldeponien. Leider lernen manche nur, wenn drastische Maßnahmen ergriffen werden. Schade, das Miteinander könnte so viel friedlicher sein, wenn die Menschen nur ein bisschen über die Folgen ihres Tuns nachdenken würden.

Kontaktadressen:

marina.klessny@polizei.hamburg.de

Bernhard.Schumacher@polizei.hamburg.de

Polizeirevier Troplowitzstraße 3,

Telefon: 428 65 23 10.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

B.P.