Das künftige Wohngebiet auf dem Gelände der ehemaligen Strüverfabrik – Petersens Park genannt – hat bereits vor dem Bau einige Unruhe im Stadtteil bereitet. Weitere 1000 Einwohner in Groß Borstel, verkraftet das der Stadtteil? Haben wir genügend Platz in Schulen, Kindergärten, sozialen Einrichtungen? Wie soll der Verkehr geleitet werden? Sind die vorgestellten Baukörper nicht viel zu massiv ausgefallen?

Die öffentliche Plandiskussion hat die Bedenken der Anwohner nicht ausräumen können. Deshalb hat sich eine Initiative gebildet, die Initiative GB31. Sie engagiert sich für:

Die Beibehaltung der Verkehrsbeschränkung für die Stavenhagenstraße, den Niendorfer Weg und den Warnckesweg sowie eine Verkehrsplanung, die die umliegenden Straßen verkehrsberuhigt.

Eine maßvolle, unserem grünen Stadtteil angepasste Bebauung mit einer maximalen Geschosshöhe von drei Etagen, die den umliegenden Einfamilienhäusern angepasst ist.

Ein neues Konzept in Bezug auf Schulen, Kitas, kommunale Einrichtungen und ÖPNV.

Jens Heitmann aus dem Architekturbüro HeitmannMontúfar Architekten gehört zu der Investorengruppe, die das Strüvergelände gekauft hat und bebauen will. Er sprach Mitglieder der Initiative am Rande einer Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses an und erklärte sich zu einer vom Kommunalverein geleiteten öffentlichen Diskussion über die Bedenken zum Baugebiet bereit. Er wird den Verkehrsplaner Thorsten Buch von der Firma Argus und Vertreter aus der Behörde mitbringen, damit das Verkehrskonzept erläutert werden kann.

Bebauungsplandiskussion am Dienstag, den 13.11.2018 um 19.30 Uhr im Stavenhagenhaus, Großer Saal. Veranstalter Kommunalverein Groß Borstel. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

Wer bei der Initiative GB31 mitmachen will, kann sich per Email wenden an initiative.gb31@gmail.com. Unterschriftslisten der Initiative liegen in den Groß Borsteler Geschäften aus.