Schreiben des Kommunal-Vereins vom 10.11.2015 an Politik und Verwaltung des Bezirks Hamburg-Nord:

Sehr geehrte Damen und Herren,

der  vor wenigen Tagen bekannt gewordene Ankauf der Fläche des „Gensler Projekts“ durch die FHH sowie die Planung der BIS *) zur Errichtung von Holzhäusern zur Flüchtlings-Erstaufnahme mit 600 Plätzen hat offensichtlich nicht nur uns Groß Borsteler sondern auch unsere Politiker und unsere Verwaltung überrascht.

Zweifellos erfordert die Beherrschung der aktuellen Flüchtlingsströme außerordentliche Anstrengungen und Maßnahmen. Allerdings bezweifelt der Kommunal-Verein in Abstimmung mit der Kirchengemeinde St. Peter und den FREUNDEN des STAVENHAGENHAUSES, ob die Errichtung einer Flüchtlings-Erstaufnahme auf diesem günstig zum Ortskern gelegenen ehemaligen Sommergarten des Hamburger Senators Pehmöller richtig ist.

Mit der beigefügten Stellungnahme möchten wir die Bedeutung dieses Areals für Gross Borstel und Hamburg insgesamt ins Bewusstsein rücken und einen Vorschlag unterbreiten, der der aktuellen Flüchtlingsnot gerecht werden könnte, genauso wie der historischen Bedeutung von Pehmöllers Garten.

Wir hoffen sehr, dass die Vorschläge offen Ohren und tatkräftige Unterstützung finden.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-H. Nölke

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Dr. Hans-H. Nölke

1.Vorsitzender

Anlage:_Pehmöllers-Lustgarten bis Flüchtlings-Erstaufnahme

 

*) Anmerkung: Behörde für Inneres und Sport

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