Kieferorthopädie in Groß Borstel

Jeder, der schon einmal ein Unternehmen gegründet hat, weiß, wie aufregend es gerade am Anfang werden kann. Viele Ungewissheiten sind zu klären, oft mit großen finanziellen Risiken. Und es klappt nicht immer so, wie es klappen sollte. Die beiden Kieferorthopädinnen Dres. Svenja Kopp (Fachzahnärztin für Kieferorthopädie) und Rosana Berges (Msc. Kieferorthopädie), die sich entschlossen haben, in Groß Borstel eine Kieferorthopädiepraxis zu eröffnen, wirken hingegen noch recht entspannt. Vielmehr sind die beiden voller Vorfreude auf das neue große Projekt. Svenja Kopp treffe ich Anfang März auf der Baustelle der Gemeinschaftspraxis in der Borsteler Chaussee 43. Für das Interview flüchten wir vor dem Handwerkerlärm ins Erdgeschoss, und dort treffen wir auf Kieferorthopädin Dr. Rosana Berges in Begleitung von Sohn Robert (8 Monate).

„Der Eröffnungstermin der neuen Praxis soll am 13. April sein. Glauben Sie, dass sie den Termin einhalten können?“, frage ich die beiden. „Ja, unbedingt. Unser Bauleiter, Herr Mahler, ist absolut kompetent“, meint Svenja Kopp. „Auf ihn können wir uns hundertprozentig verlassen. Das Handwerkerteam der Hausverwaltung (Lohmeyer-Immobilien) ist im Zeitplan. Die Qualität ist super.“

Die 300-Quadratmeter-Praxis im neuen Ärztehaus an der Borsteler Chaussee ist ein großes Investment. Finanzierung und Praxisplanung erfordern sorgfältige Vorbereitung und gute Beratung. Und auch hier konnten sich die beiden Zahnmedizinerinnen auf ihr professionelles Team verlassen.

Die beiden haben nach ihrem Studium seit mehreren Jahren als angestellte Fachzahnärztinnen gearbeitet. Dabei konnten sie mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein entsprechendes Netzwerk aufbauen und pflegen, was für den Anfang von Vorteil ist. Auf Überweisungen und Empfehlungen aus der Zahnmedizin kommt es schließlich an beim Praxisstart. Und darauf, dass sich das Angebot von anderen unterscheidet.

Die Spezialisierung der Kieferorthopädiepraxis auf unsichtbare Lingualtechnik (WIN-System) ist tatsächlich etwas Besonderes. Zahnspangen werden bei diesem System nicht außen, sondern auf der Innenseite der Zähne befestigt. Sie sind von außen komplett unsichtbar – weltweit einmalig. Diese Technik konnte Frau Dr. Kopp die letzten Jahre „von der Pike auf“ bei Professor Wiechmann, dem Erfinder des WIN-Systems bis ins kleinste Detail erlernen.

Neben dem ästhetischen Vorteil verhilft diese Spangentechnik zu schonender Zahnbewegung. Und sie hat einen Hygienevorteil: Nachweislich ist das Kariesrisiko im Vergleich zu außen liegenden festen Zahnspangen geringer und im Alltag deutlich komfortabler. Für diejenigen, die lieber eine lose statt einer festen Zahnspange möchten, bieten die beiden aber auch Behandlungen mit durchsichtigen Schienen , unter anderem von Invisalign, an.

Das Marketing für die neue Praxis soll neben der Anzeige im Groß Borsteler Boten und dem guten persönlichen Netzwerk überregional erfolgen: „Wir wollen mit einem neuen, modernen Konzept überzeugen, was wir eben auch über Social Media und andere Kanäle eben nach außen tragen.“

Das komplette Programm der beiden kompetenten Kieferorthopädinnen wird für alle Altersgruppen angeboten. Kassenpatientinnen und -patienten sind ebenso willkommen wie Privatpatienten. Termine meldet man am besten an unter www.zahnspange-grossborstel.de. Auf der Webseite kann man auch sehr gut erste Infos über die Behandlungsmethoden von Dr. Svenja Kopp und Dr. Rosana Berges erhalten.

Text: Uwe Schröder