| Schultyp |
Vorschule und Grundschule |
| Ansprechpartner |
Schulleitung |
| Telefon: |
5 53 20 06 oder 5 53 20 07 |
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5 53 81 72 |
| Anschrift |
Brödermannsweg 2, 22453 Hamburg |
| E-Mail-Adresse des Elternrats |
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| Homepage des Elternrats |
http://www.elternrat-carl-goetze-schule.de/ |
Schule im Stadtteil
1834 gilt als das Gründungsjahr der Volkshochschule in Groß Borstel. Ungefähr 104 Kinder wurden in zwei Klassen von einem Haupt-und einem Hilfslehrer unterrichtet. Im Jahre 1959 wurden die neuen Schulgebäude, die der Architekt Wolske geplant hatte, ihrer Bestimmung übergeben. Aus der ehemaligen Volksschule Groß Borstel wurde die Schule Brödermannsweg. Seit 1971 besuchen nur noch Vor-und Grundschüler/-Innen die Schule. Der große Schulhof, der durch zahlreiche alte Eichen und Kastanien beschattet wird, wurde in Elternselbsthilfe 1976 durch einen Spielplatz ergänzt. 1991 erhielt die Schule durch Senatsbeschluss den Namen "Carl-Götze-Schule". Damit sollte an einen der bedeutendsten Schulreformer Hamburgs nach dem 1. Weltkrieg erinnert werden. Carl-Götze leitete von 1921 bis 1930 die damalige Oberschulbehörde. Seit 1995 dürfen die Schulkinder einen Teil des Geländes des Kindertagesheims als Fußballplatz nutzen. Um die Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten zu verbessern, wirde 1996 ein aus Spenden finanziertes Fußballtor aufgestellt. Eine Tischtennisplatte, Basketballanlage sowie ein "grünes Klassenzimmer" folgten.
Kooperationsbeziehungen bestehen insbesondere mit dem benachbarten KTH, das von einem Teil der Schüler nach 13.00 Uhr besucht wird, mit der Kirchengemeinde St.Peter, deren Vikare bei uns ausgebildet werden und deren Schulanfangsgottesdienste von unseren Erstklässlern besucht werden sowie mit den weiterführenden Nachbarschulen, die uns bei der Schullaufbahnberatung für die Eltern der 4. Klassen in bewährter Weise unterstützen. Die Schule legt auch Wert auf die Pflege guter Beziehungen zur Polizeiwache Troplowitzstraße, deren bürgernahe Beamte die Schulwegsicherung in der Schulanfangsphase übernommen haben und die für die kleinen und großen Sorgen unserer Schule stets ein offenes Ohr haben.
An der Kreuzung von Borsteler Chaussee und Brödermannsweg gelegen, befindet sich die Schule gewissermaßen im "Zentrum" des kleinen Stadtteils in "Insellage" zwischen Eppendorf, Lokstedt, Niendorf und Alsterdorf.
Liebevoll sprechen viele Borsteler Bürger auch von ihrem "Dorf". Dieser teilweise "dörfliche" Charakter spiegelt sich auch in den Kommunikationsstrukturen und dem vielfältigen kommunalpolitischen Interesse zahlreicher Bürger wieder. Sie engagieren sich im Kommunalverein, im Verein der Freunde des Stavenhagen-Hauses, im Sportverein oder in der benachbarten Kirchengemeinde St. Peter.
Viele unserer Schüler besuchen am Nachmittag Turn- und Sportvereine oder erhalten Unterricht in der Jugendmusikschule, die außerhalb der Schulzeit Mitnutzer unserer Räume ist. Die Elternschaft von Groß Borstel nimmt besonders regen Anteil an der Arbeit der Schule und unterstützt bzw. initiert, wo notwendig, die schulischen Vorhaben. So wurden z.B. die Sommerfeste in den beiden zurückliegenden Jahren von der Elternschaft organisiert. Der Elternrat führt jährlich eine Veranstaltung gemeinsam mit den "Freunden des Stavenhagenhauses" durch, bei der externe Fachleute Fragen des Schulalltags und der Erziehung intensiv beleuchten.
Neben den "klassischen" Schulveranstaltungen wie Ausflügen, Klassenfahrten, Festen und Sportwettkämpfen waren insbesondere musische Aktivitäten schon immer ein Merkmal unseres Schullebens. In allen Altersstufen werden regelmäßig kleine Aufführungen - oft mit musikalischer Begleitung - erarbeitet.
Es hat sich dabei bewährt, dass diese Theaterprojekte zusammen mit den Partner- bzw. Parallelklassen gestaltet werden. Nicht nur die Eltern und Kinder unserer Schule sind ein dankbares Publikum, sondern auch unsere Gäste aus dem benachbarten KTH, dem kirchlichen Kindergarten, der Kindergruppe "Bollerwagen" und der Sonderschule Lokstedter Damm. Es werden auch immer wieder Klassen unserer Schule zur Teilnahme am Festival "Theater macht Schule" eingeladen. Darüber besteht der Instrumentalkreis, der den Schulchor bei seinen Auftritten unterstützt.
Der Chor unserer Schule wurde vor 8 Jahren ins Leben gerufen und erfreut sich großer Beliebtheit (80 - 100 Kinder). Alle Kinder der Klassen 2 (Kaulquäppchen), 3 und 4 (Fröschelchen) dürfen am Chor teilnehmen. Einziges Aufnahmekriterium ist die Freude am gemeinsamen Gesang, wobei versucht wird, durch Stimmbildung die Singeleistung zu verbessern.
Neben Konzerten in der Schule tritt der Chor regelmäßig im Alten- und Pflegezentrum Groß Borstel auf, wodurch der Kontakt und das Verständnis der Generationen gefördert werden. Außerdem Sang der Chor wiederholt im Alstertaler Einkaufszentrum für UNICEF, zur Weihnachtszeit im Frühcafe des Fernsehsenders HH 1 und auf diversen Weihnachtsfeiern von Firmen. Im Sommer 1993 durfte der Chor an einer Benefizveranstaltung "Kinder singen für Kinder" mit Rolf Zuckowski teilnehmen.
Seit September 1999 besteht an der Schule das Gamelan-Projekt "Pangestu". "Pangestu" als "Deutsch-Indonesisches Musiktheater an der Carl-Götze-Schule" ist entstanden aus einer Privatinitiative von Lehrern und Eltern und inzwischen zu einem festen Bestandteil unserer musischen Aktivitäten geworden.
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, indonesische Musik- und Theaterkultur zu pflegen und damit einen Beitrag zur interkulturellen Verständigung zu leisten.
Dazu stehen uns ein komplettes javanisches Gamelaninstrumentarium und eine umfangreiche Schattenfigurensammlung zum Ramayana- und zum Kancilzyklus als Leihgabe zur Verfügung.
Das Projekt wird im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts und mit freiwilligen Nachmittags und Abendkursen für Schüler und Erwachsene durchgeführt.
Erste öffentliche Aufführungen in der Schule, im indonesischen Generalkonsulat und im Rahmen des Festivals "Theater macht Schule 2000" auf "Kampnagel" und Berichte in Presse und Fernsehen haben unser Projekt schnell bekannt gemacht. Eine eigene Homepage unter www.pangestu.de sorgt ebenfalls dafür, dass sich die Öffentlichkeit über unsere Ziele und Aktivitäten informieren kann.
Die Schüler und Klassen
Zur Zeit werden an der Carl-Götze-Schule ca. 300 Schülerinnen und Schüler in 12 Grundschulklassen und zwei Vorschulklassen unterrichtet. Die Schule ist mithin durchgängig 3-zügig organisiert. Zum Schuljahresbeginn 2001 werden zwei 1. Klassen und eine Vorschulklasse eingerichtet.
160 Kinder sind Jungen, 140 sind Mädchen. 44 Kinder besitzen eine ausländische Nationalität.
Dies entspricht einem Ausländeranteil von 15%. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Ausländeranteil an der Bevölkerung beträgt derzeit knapp 23%.
Das Kollegium
Im Schuljahr 1999/2000 unterrichten an der Carl-Götze-Schule 16 Lehrerinnen und 3 Lehrer, davon 15 mit voller Stundenzahl und 4 als teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte. Die Schule bildet gegenwärtig einen Referendar und eine Referendarin aus.
Für die gezielte Förderung lese-rechtschreibschwacher Kinder steht eine Schriftsprachenberaterin zur Verfügung.
Die Verwaltung
An der Carl-Götze-Schule arbeiten ein vollbeschäftigter Schulhausmeister, eine halbtagsbeschäftigte Schulsekretärin, zwei Betriebshelfer, von denen einer langfristig erkrankt ist, sowie 4 Reinigungskräfte, davon 2 als Eigenkräfte und 2 als Kräfte einer Fremdfirma.
Ausstattung mit Medien - insbesondere "Lernen mit neuen Medien"
Die Ausstattung mit herkömmlichen technischen Medien ist im laufenden Schuljahr mit einem Gesamtvolumen von etwa 12.000 DM erheblich verbessert worden. Derzeit stehen für jeweils zwei Nachbarklassen ein Overhead-Projektor sowie ein Kassetten-Recorder mit CD-Teil zur Verfügung. Ferner wurden ein neues transportables Epidiaskop und je ein Kassetten-CD-Player für die Turnhalle und den Englischraum angeschafft. Die Ausstattung der naturkundlichen Sammlung und der Bestand an Materialien für die Freiarbeit wurde gleichfalls verbessert.
Seit 1999 bildet das "Lernen mit neuen Medien" einen Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit an unserer Schule. Aus einer Sachspende der HASPA wurden 10 Klassen mit PC-Arbeitsplätzen ausgestattet.
Die erforderliche "Aufrüstung" mit CD-Rom-Lauwerken, Druckern und Programmen wurde aus dem Selbstbewirtschaftungsfond der Schule bestritten.
Internet-Zugang
Die Schule hat von dem Angebot des Anbieters T-Online, die Schule kostenlos ans Netz zu bringen, Gebrauch gemacht und einen entsprechenden Antrag gestellt. Projektiert für das Schuljahr 2001/2 ist die Einrichtung eines zentralen Computerraumes für die Schüler mit ca. 12 Arbeitsplätzen im ehemaligen Kartenraum des Fachgebäudes.
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